Behindertensex Sex mit Behinderten Rollstuhlfahrer

Behinderten Sex Blog. Hier geht es um behinderte Menschen die nicht auf ihre Sexualität verzichten. Rollstuhlfahrer Sex die kein Tabuthema sind. Behinderte Frauen die Männliche Sexualpartner suchen. Prostituierte die Behinderten Menschen ihre Wünsche erfüllen.

Kontaktplattform für Behinderte

Beziehung - Nähe - Sexualität zu leben, ist für einen behinderten Menschen äußerst schwierig: Kontakte aufnehmen und halten, Attraktivität, Orte für Intimität, Hilfsmittel… sind nur einige der wichtigen Themen, die alle interessieren und über die nirgends gesprochen wird.Es geht nicht nur um Menschen, die mit einer Behinderung geboren wurden. Die weitaus größere Zahl behinderter Menschen wurde erst im Laufe ihres gesunden Lebens behindert (z.B. durch Unfall, Krankheit). Viele spät-betroffenen Menschen werden aus dem Krankenhaus entlassen, ohne Aufklärung darüber, wie es jetzt ganz praktisch in Beziehung und Partnerschaft weitergehen kann. Im deutschsprachigen Raum gibt es fast keine Literatur über dieses elementare Bedürfnis von behinderten Menschen.

Es gibt jedoch im Internet spezielle Kontaktplattformen für Behinderte, wer sein Glück lieber in einer gängien Kontaktplattform versuchen will, empfehle ich Affäre, wobei ich fürchte, daß es für behinderte Männer schwererer sein dürfte eine Frau zu finden.

Behindertensex


Sozialstaat: Sex auf Staatskosten, aber nur für Behinderte

Wer meint, Hartz IV und die damit einhergehende Förderung der Prostitution sei der Gipfel dessen, was der "Sozialstaat" uns zu bieten habe, der kann jetzt eines besseren belehrt werden. Der Schlaf der wirtschaftlichen Vernunft gebiert noch gröbere Monster: Sex auf Staatskosten zum Beispiel, aber nur für Behinderte. Bisher zwar nur in Dänemark, aber wäre das nicht auch ein Modell für Deutschland?

So berichten die Nachrichtennetzwerke heute, daß Betreuer behinderter Dänen ihre Schützlinge ein Mal pro Monat zu einer Hure bringen können - auf Staatskosten. Pflegepersonal wird damit indirekt zur Unterstützung der Prostitution mißbraucht. Ob sich die Mitwirkung der Pfleger dabei nur auf eine Art Vermittlung bei den anfänglichen Verhandlungen mit der Dienstleisterin oder auch auf den eigentlichen Akt beziehen, war aus den vorliegenden Presseberichten nicht zu erfahren.

Wer meint, der skandinavische Sozialstaat sei schon immer für einen Kalauer gutgewesen, der irrt. Seit Hartz IV können geeignete Frauen im Zusammenhang mit Hartz IV in Deutschland zur Arbeitsaufnahme auch im Rotlichtmilieu gezwungen werden, da jetzt ja jede Arbeit annehmbar ist. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" können sich zudem Arbeitslose mit Zuschuß der Bundesagentur für Arbeit als Prostituierte selbständig machen, wenn sie ein "tragfähiges Geschäftskonzept" vorlegen, wie immer das wohl aussehen mag - eine mündliche Prüfung unter dem Tisch des Sachbearbeiters beim Arbeitsamt etwa? Existenzgründerzuschuß und Überbrückungsgeld seien nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen, da der "Beruf" der Hure ja jetzt offiziell anerkannt sei - wenn auch wohl nur, um die Mädchen auch mit Zwangssozialversicherungen abkassieren zu können. Warum dann also nicht auch dem dänischen Vorbild folgen?

Interessant ist es übrigens, das unter Gleichheitsgesichtspunkten zu betrachten. In Dänemark gibts angeblich den Staats-Sex ("Verwaltungsakt") nicht in allen Distrikten, was schon zu Klagen von Behinderten geführt haben soll, die in ihrem Wohnort keine Mittel dafür erhalten. Der nächste Schritt wäre, ein Grundrecht auf Sex für alle zu verankern, denn das ist eine eindeutige Bevorzugung von Behinderten - und damit in Deutschland ein Verstoß gegen Art. 3 GG. Dann wäre es natürlich nur noch ein kurzer Weg, Vergewaltigung zu legalisieren - als sexuellen Mundraub, sozusagen. Sex mit Kindern ist ja schon straffrei, jedenfalls bei ausgesuchten Tätern. Ja, der Schlaf der Vernunfs gebiert Monster!

Wofür hier bald die Pflegezwangsversicherung noch so alles aufkommt, wollen wir uns jetzt nicht weiter ausmalen. Das Beispiel demonstriert aber, welch absurde Auswüchse der Sozialstaat produziert - und welchen Neid, gerade hier, obwohl es natürlich keiner zugeben will. Wir versuchen aber noch immer, althergebrachte Zwangsmodelle fortzuschreiben anstatt den sogenannten Sozialstaat endlich auf ein erträgliches Maß zurückzustutzen, so daß auch ein solcher Wahnsinn in Deutschland denkbar wäre. Solange die Wirklichkeit die Satire noch immer überholen kann, müssen wir uns wohl noch auf so einiges gefaßt machen - ganz gleich, ob von Rot-Grün oder aus den Reihen der Christsozialistischen Union.


Livecams für Behinderte Rollstuhlfahrer

Wie viele Berichte schon bewiesen haben ist es absolut etwas normales das Behinderte Menschen ob Rollstuhlfahrer oder andere Art von körperlicher Behinderung ganz normal ihr Sexleben ausleben dürfen. Ohne das ein nicht verletzter bzw nicht Behinderter irgenwelche einwende haben darf. Wir haben uns die mühe gemacht die besten Webcam- Livecam Communitys für euch zusammen zu suchen und sie hier auf unserem Behinderten Sex - Behinderten Rollstuhlfahrer Blog zu präsentieren.

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"Viele Menschen denken, dass Behinderte keinen Sex haben duerfen"

Von Christine Rösch

Für Herbert Meier ist es im Berufsleben ganz normal, Entscheidungen zu treffen. Von seinen Eltern aber wird er immer noch wie ein kleines Kind behandelt. Das liegt daran, daß der 35jährige im Rollstuhl sitzt. Unter den aufmerksamen Augen seiner Familie ist es für ihn schwer, eine Frau kennenzulernen. "Herbert Meier ist kein Einzelfall", weiß Peter Itzek von der Münchner Partnervermittlung speziell für Behinderte.

"Wenn einer ein Handicap hat, ist er das Sorgenkind der Eltern. Es gibt keinen, der zu wenig Liebe bekommt. Im Gegenteil, manchmal sogar zu viel. Einige Eltern können nicht loslassen oder haben Angst, daß ihren Kindern wehgetan wird. Aber sie meinen es nur gut", verteidigt der 59jährige das Verhalten der Eltern, das dem Glück der Kinder oft im Weg steht.

"Behinderte sehnen sich auch nach Zärtlichkeit und sexueller Harmonie. Aber das ist ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Viele denken, daß Behinderte keinen Sex haben dürfen", kritisiert Itzek, der oft zum Versteckspiel gezwungen wird. "Manchmal heiße ich dann Schmitt oder Huber." Schließlich sollen Familien seiner Kunden nicht erfahren, daß er von einer Partnervermittlung kommt.

Der Geschäftsführer der in Deutschland einmaligen Agentur besucht alle in Frage kommenden Kunden persönlich. "So sollen vor allem Frauen geschützt werden." Itzek hat die Erfahrung gemacht, daß so mancher verheiratete Mann über Agenturen nur ein Abenteuer sucht. "Ein gesunder Mann wollte einmal unbedingt eine blinde Frau kennenlernen. Da läuteten bei mir die Alarmglocken. Es stellte sich heraus, daß der Kunde Hemmungen hat, einer Frau in die Augen zu schauen."

Der 59jährige hat grundsätzlich aber nichts gegen "gesunde" Kunden. "Sie müssen es nur ehrlich meinen." Die Nachfrage der Behinderten nach einem Partner ohne Handicap sei schließlich groß. "Allerdings besteht hier die Gefahr, daß ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht." Deshalb "verkuppelt" er lieber Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. "So akzeptieren sie sich meistens, können sich stützen und sind gleichwertig", erklärt Itzek, der mit einer Partnerin 350 Kunden in ganz Deutschland betreut, der Großteil davon männlich.

Itzek hat vor drei Jahren die Partneragentur der besonderen Art gegründet. Seitdem wird er immer wieder auf Ärzte-Kongresse und in Rehakliniken eingeladen, um dort über seine Erfahrungen zu berichten.


Behinderte zeigen Videos und suchen Sex bei My Dirty Hobby

Auch hier bei  My Dirty Hobby suchen Behinderte Sex und zeigen sogar ihre Vorlieben  direkt vor der Kamera. Behinderten Videos gibt es bei My Dirty Hobby genauso wie jede andere Art von geilen Amateuren die ihre Sex Videos vor der Kamera zeigen. Bei My Dirty Hobby gibt es wieder eine sehr umfangreiche Suche in der man direkt nach seinen Vorlieben oder sogar nach seiner Art von Sex suchen kann. Es gibt zu allen Nischen und Vorlieben Videos und Bilder und die meisten wollen sich direkt verabreden und unverbindliche treffen vereinbaren. Wir vom Behinderten Sex Blog Team haben euch direkt hier eine winzige Auswahl an privaten Amateuren zusammengestellt. Wenn ihr alle Amateure auf einen Blick sehen wollt dann klickt einfach auf einen direkten Link hier "My Dirty Hobby" beim Behinderten Blog oder einfach auf eine der Kompaktansichten hier im Blog.



Behinderte und Sexualität - Haben Behinderte Sex?

Diese Frage kann einen Nichtbehinderten in Verlegenheit bringen. Für Irritation sorgt nicht allein die Unkenntnis über die Lebensbedingungen von Behinderten, sondern die Vorstellung von Körpern, die nach den gängigen Schönheitsidealen alles andere als erotisch gelten. Sex findet zwischen Menschen mit strammen Brüsten, knackigem Po, breiten, muskulösen Schultern und Waschbrettbauch statt. Kleinere Unvollkommenheiten versucht man zu überdecken und werden mit einem beschädigten Selbstbewusstsein bestraft. Ein Buckel, unkoordinierte Motorik, deformierte Gliedmassen oder gar ein künstlicher Darmausgang liegen soweit ausserhalb der ästhetischen Normen, dass sich jede Assoziation mit Erotik verbietet.x-small">Natürlichen haben Behinderte Sex. Warum auch nicht, denn eine körperliche oder geistige Abweichung vom Nichtbehinderten bedeutet schliesslich nicht, dass generelle menschliche Bedürfnisse nicht mehr vorhanden sind. Allerdings haben Behinderte es nicht immer einfach, Sex zu haben. Mit einem Rollstuhl kann man nicht so einfach in die Büsche oder auf den Rücksitz eines Autos verschwinden. Es fehlen oft die eigenen, sturmfreien Wohnungen und in Pflegeheimen wurden sexuelle Wünsche bis in die jüngste Zeit als Tabu angesehen. In den letzten Jahren ist zwar die Akzeptanz gewachsen, aber die praktischen Barrieren sind damit noch längst nicht beseitigt.

 

Für eine Reportage zum Thema Behinderte und Sexualität suche ich derzeit zwei oder drei körperlich behinderte Personen, die bereit sind, selbstbewusst und offen über ihre Sexualität Auskunft zu geben.Mich interessieren dabei u.a. folgende Fragen: auf welche Hürden stösst man, wenn man sich zu seinen sexuellen Wünschen bekennt? Gelingt es, diese Hürden zu überwinden / zu umgehen? Wenn ja, wie? Bestehen diese Schwierigkeiten vor allem in der allgemeinen gesellschaftlichen Isolation oder mehr in der Ablehnung eines "nicht intakten" Körpers? Welche Enttäuschungen muss man in Kauf nehmen? Da Körper und Sexualität eng miteinander korrespondieren - wie erlebt man als Behinderter seine eigene Körperlichkeit? Gibt es eine eigene "Behinderten-Sexualität"? Welchen Blick haben Behinderte auf die "normale" Sexualitä Mir liegt dabei sehr daran, das Thema nicht als Randgruppenproblematik darzustellen, sondern ich denke, "behinderte" Sexualität ist nichts anderes als eine der vielfältigen Formen von Sexualität. Alle Zuschriften werden vertraulich behandelt.


Behinderte Menschen finden Partner/in

Auch Behinderte Menschen haben ein recht darauf ihre Sexualität genießen zu können und zu spüren. Es ist ein Portal ins Leben gerufen worden für jeden "MENSCHEN". Es ist ganz egal welche Hautfarbe welches Geschlecht oder ob er einschränkungen besitzt. Es ist bekannt das jeder Topf sein Deckel findet! Bei Affaire kann man sich völlig kostenfrei anmelden und sein Partner oder seine Affaire besuchen. Mitlerweile sind schon über 1000 Menschen mit einer Behinderung bei Affaire angemeldet und suchen Leute mit gleichen Erfahrungen oder sogar Menschen ohne Behinderten für "Sex mit einem Behinderten Mann oder einer Behinderten Frau"

Behinderten Sex, Sex mit behinderten


Interview mit einer Liebesdienerin für Behinderte

Liebesdienerin Ellen: "Behinderte sind einfühlsam und zärtlich"

Weshalb eine Karlsruher Prostituierte nur noch Behinderten ihren Körper schenkt

VON ROLAND WITTGRUBER

Auch Behinderte brauchen Sex. Doch da gibt es körperliche, seelische und gesellschaftliche Hürden. Diese abzubauen ist der in Karlsruhe arbeitenden Prostituierten Ellen K. (Name geändert) gelungen. Sie hat sich auf behinderte Männer spezialisiert - und eine neue Dimension der Zärtlichkeit und Dankbarkeit erfahren. OnlineReports-Mitarbeiter Roland Wittgruber hat Ellen K. interviewt.

OnlineReports: Ellen, warum bist Du Prostituierte?

Ellen: Das ist eine längere Geschichte, die - allen Klischees zum Trotz - nichts mit einem persönlichen Abrutschen oder einem “Auf-die-schiefe-Bahn-geraten” zu tun hat. Nachdem ich 1989 das Abitur gemacht und mit dem Studium begonnen hatte, bot sich mir durch eine Freundin die Gelegenheit, auf diesem Weg etwas dazu zu verdienen. Andere gehen als Bedienung in Kneipen jobben – ich habe eben diesen Job gewählt. Das hat sich in eine Richtung entwickelt, die zunächst nicht abzusehen war: Das Metier oder die Szene hat mich regelrecht aufgesaugt – und für das Studium war irgendwann keine Zeit mehr. So bin ich in diesem Beruf geblieben.

OnlineReports: Welches Studium hattest du denn begonnen?

Ellen: Medizin.

OnlineReports: Ach ja?

Ellen: Ich kann mir gut vorstellen, dass du das jetzt richtig lustig findest. Aber im Ernst, ich habe mit Interesse und Einsatz studiert; die Materie hat mir sehr viel Freude bereitet. Dies ist jetzt ohne Bedauern und Reue gesagt: Ich hätte das Studium gerne beendet. Aber es hat sich alles ganz anders entwickelt. Ob richtig oder falsch – mein Leben hat seinen Lauf als Prostituierte genommen. Ich kann damit umgehen und fühle mich auf keinen Fall unwohl dabei.

Am Anfang empfand ich Mitleid, weil meine Kolleginnen so mies mit ihm umgingen.

OnlineReports: Mittlerweile bist du zehn Jahre im Metier. Seit vier Jahren hast du aber nur mehr Behinderte als Kunden – weshalb?

Ellen: In den zehn Berufsjahren habe ich alle Bereiche der Prostitution durchgemacht. Da war von der Strasse bis zum edlen Begleitservice alles dabei. Die Arbeit mit Behinderten hat sich am Anfang mehr oder weniger durch Zufall ergeben. Damals habe ich auf der Strasse gearbeitet, allerdings in einer anderen Stadt. Ein junger Mann, so Mitte zwanzig, schwer gehbehindert , hat sich um die Aufmerksamkeit meiner Kolleginnen bemüht - und eine Abfuhr nach der anderen kassiert. Mehr noch, er wurde verhöhnt, wurde beschimpft. Fast schon resignierend, landete er schliesslich bei mir. Er schaute mich mit wundervollen blauen Augen an. Er hatte ein sehr schönes Gesicht, doch an seinem Körper war wohl so gut wie kein Knochen an der Stelle, wo er eigentlich hingehörte ...

OnlineReports: ... und dann hast Du Mitleid empfunden.

Ellen: Ja, am Anfang empfand ich Mitleid. Nicht wegen seiner Behinderung, sondern weil meine Kolleginnen so mies mit ihm umgegangen waren. Ich schämte mich für sie. Ich habe ihn mitgenommen, und ich muss sagen, obwohl es schon lange her ist - ich erinnere mich noch gut an ihn: Er war einer der einfühlsamsten, zärtlichsten und auch potentesten Männer, mit denen ich je Kontakt hatte. Für mich als erfahrene Prostituierte war das eine neue Situation, weil mir zum ersten Mal vermittelt wurde, nicht einfach nur benutzt zu werden, sondern eine Leistung zu erbringen, die den anderen regelrecht glücklich macht. Eine Erfahrung, die ich zuvor nie gemacht hatte.

OnlineReports: Zu deinen Kunden gehören Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Darunter auch Rollstuhlfahrer: Kannst du sie zum Orgasmus bringen?

Ellen: Besteht denn Sexualität einzig und allein aus Orgasmus? Auch diesbezüglich habe ich seit der Arbeit mit Behinderten die Erfahrung gemacht, dass oftmals aus einer Eingeschränktheit heraus andere Empfindungen eine viel höhere Wertigkeit haben können: Die reine Körperlichkeit, die Haut des Anderen zu spüren, den Duft des anderen Körpers zu atmen, in sich aufzusaugen, die Sehnsucht nach Zärtlichkeit zu stillen – eben Sinnlichkeit pur. Ob alle meine Kunden einen Orgasmus im landläufigen Sinn erleben, weiss ich wirklich nicht; doch ich bin felsenfest sicher: Sie geniessen die Zeit bei mir.

Meine behinderten Kunden wollen in jeder Hinsicht, eben auch der sexuellen, ganz normal behandelt werden.

OnlineReports: Hast du bei deiner Arbeit jemals Abstossung oder gar Ekel empfunden?

Ellen: Früher, als ich noch auf der Strasse gearbeitet habe, sogar sehr häufig. Die Kunden kamen mit sehr ausgefallenen und geschmacklosen Wünschen zu mir. Die Vorstellung, für Geld alles verlangen und bekommen zu können, was sie sich ausdenken, ist weit verbreitet. Meine behinderten Kunden sind ganz anders; sie sind durch die Bank weg alle von einer fast unschuldigen Ehrlichkeit. Sie wollen einfach nur Zuwendung, Zärtlichkeit und in jeder Hinsicht, eben auch der sexuellen, ganz normal behandelt werden.

OnlineReports: Behinderte haben oft wenig Geld. Hast du da manchmal ein schlechtes Gewissen, ihnen einen doch recht hohen Betrag für deine Dienstleistung abzunehmen?

Ellen: Nein, ein schlechtes Gewissen habe ich auf gar keinen Fall. Ich biete eine Dienstleistung an, die von meinen Kunden als Luxus gewertet wird. Es bleibt die eigene Entscheidung eines jeden, ob er es sich leisten will und kann. Natürlich höre ich hin und wieder, dass manch einer gerne öfter kommen würde, es sich jedoch nicht leisten kann. Abgezockt ist sich allerdings bis jetzt noch keiner vorgekommen. Zumindest habe ich in dieser Hinsicht noch nichts gehört.

OnlineReports: Wie viele Kunden hast du am Tag?

Ellen: Das ist ganz unterschiedlich; im Durchschnitt drei bis vier. Es sind auch Tage dazwischen, an denen niemand kommt. Ich steuere das bewusst, damit ich zwischendurch Zeit für mich habe.

Ich könnte mir vorstellen, mich in einen Behinderten zu verlieben und mit ihm eine Lebensgemeinschaft einzugehen.

OnlineReports: Wieviel Zeit nimmst du dir für einen Kunden?

Ellen: Meistens ein bis zwei Stunden; das ist vergleichsweise lang, weil ich mir sehr viel Zeit nehme eine angenehme Atmosphäre und Stimmung zu schaffen. Es soll ein Erlebnis der besonderen Art werden. Eine Interaktion, die durchaus etwas mit Glücksempfinden zu tun hat.

OnlineReports: Ist es schon einmal vorgekommen, dass sich ein Kunde in dich verliebt hat?

Ellen: Oh ja, ich habe schon Heiratsanträge bekommen. Bislang habe ich es immer geschafft, das Ganze zu regeln, bevor sich eine emotionale Tragödie daraus entwickelte.

OnlineReports: Wie verhältst du dich in solchen Situationen?

Ellen: Ganz einfach, ich antworte mit der gleichen Ehrlichkeit, die ich selbst erwarte; zu einer Liebesbeziehung gehören zwei und natürlich ist eine nicht erwiderte Liebe sehr schmerzhaft – aber das sind Situationen, durch die wohl jeder im Leben irgendwann einmal hindurch muss, gleichgültig ob behindert oder nicht.

OnlineReports: Könntest du dir eine Beziehung mit einem Behinderten vorstellen?

Ellen: Eine feste Beziehung ist, so wie mein Leben momentan abläuft, sowieso nicht vorstellbar – mit wem auch immer. Das kann ich niemandem zumuten, das würde wohl niemand mitmachen. Wenn ich diesen Job einmal nicht mehr ausübe, könnte ich mir sehr gut vorstellen, mich in einen Behinderten zu verlieben und mit ihm eine Lebenspartnerschaft einzugehen.

OnlineReports: Welche Vorstellungen hast du von deinem zukünftigen Leben?

Ellen: Das ist jetzt die schwierigste Frage von allen. Ich weiss es nicht. Ganz bestimmt werde ich diesen Beruf nicht bis ins Rentenalter ausüben – das kann und will ich nicht. Irgendwann muss Schluss sein, denn man beginnt selbst an dem zu erkranken, wobei man seinen Kunden eigentlich helfen will: Man wird selbst einsam und vermisst Zuwendung. Aber soweit ist es noch nicht. Irgendwann werde ich mein Leben komplett umkrempeln und in eine neue Richtung lenken.


Ist Sex ohne Liebesbeziehung unanständig?

Die einen sagen: Zärtlichkeit, Nähe und Sex sind Grundbedürfnisse - fast wie Essen und Trinken. Die anderen sagen: das ist tabu, das ist intim, darüber spricht man nicht. Damit ist es ein Privatproblem - und wer damit nicht klarkommt, steht allein.

Ich hatte das Glück, meine eigene Sexualität in einer Zeit zu entdecken und zu entwickeln, als die Pille und andere Verhütungsmittel schon eine Weile selbstverständlich waren. Die sog. "sexuelle Revolution" hatte sich ausgebreitet und AIDS war noch kein Thema. Wie sehr habe ich es genossen, meine Lover zu wechseln, wie ich wollte! Im Nachhinein ist mir klar, daß ich damals zu einer echten Liebesbeziehung gar nicht fähig war - aber es fiel mir im Traum nicht ein, deswegen auf Sex zu verzichten.

Schon damals fragte ich mich, wie wohl die behinderten Menschen mit ihren sexuellen Bedürfnissen umgehen mögen, die nicht einfach in die Kneipe gehen und sich einen Parter "angeln" können.

Einige nichtbehinderte Männer gehen in einer solchen Situation zu einer Prostituierten. Viele klagten danach immer wieder über die seelische Kälte dieser Etablissements, wo alles bloß auf das Erledigen der "Nummer" angelegt sei. Ich kannte auch einige Männern und Frauen, die Sex für Geld anboten, und diese erzählten, es gebe viele Kunden, die sie einfach für ein bißchen körperliche Nähe und (wenn auch geheuchelte) Zuwendung bezahlten.

Zur selben Zeit begann ich, mich stärker als behindertes Individuum zu begreifen, und Seminare hatten nicht nur politische Inhalte. So manche Mitstreiter habe ich auch angehimmelt; während ich aber wenig Probleme hatte, nichtbehinderte Männer "anzubaggern", das traute ich mich in diesem Rahmen nicht.

Ich weiß nicht mehr wann, aber mit einem dieser Männer kam ich ins Gespräch. Er hatte seine "besten Jahre" im Pflegeheim verbracht, und eine wesentliche Triebfeder, aus dem Heim auszubrechen, war die Hoffnung, in einem "Privatleben" endlich auch Sex haben zu können. Nun wiesen ihn die Frauen trotzdem ab. Daraufhin blieb ihm nur (wie schon vom Heim aus), im E-Stuhl gelegentlich zu einer Prostituierten zu fahren. Er bekam dort im Grunde, was er suchte, nämlich Sex, und selbstverständlich wurde er von gewissen "starken Männern" die Treppen hochgetragen, und die Mädels zogen ihn auch aus und wieder an.

Zugegeben: das ist lange her. Dennoch war ich erstaunt, als ich hörte, behinderte Männer hätten heute in Bordellen ernste Probleme - sie würden bedroht, beraubt, und die Prostituierten seien vor allem darauf aus, für wenig "Leistung" möglichst schnell viel Geld zu kassieren.

Das heißt: wer behindert ist, muß vorsichtig sein. Alternativen sind gefragt.

Für behinderte Frauen sieht es noch etwas schwieriger aus - es gibt nun mal wenig männliche Prostituierte, und die paar Callboys sind nur was für den pralleren Geldbeutel.

Für Behinderte wie für Nichtbehinderte gibt es im Grunde drei Möglichkeiten, mit unerfüllten sexuellen Bedürfnissen umzugehen.

Ein Teil der Betroffenen versucht, die Probleme zu verdrängen, indem sie möglichst viele andere Aktivitäten angehen.

Andere geben regelmäßig Kontaktanzeigen auf, in der Hoffnung, irgendwann doch einen Partner zu finden oder wenigstens ab und zu kurzfristige Beziehungen zu haben.

Schließlich gehen (oder rollen) einige zu einer Prostituierten - um sich wenigstens in dieser Form Luft zu verschaffen.

Sind sexuelle Kontakte schon bei einem Leben in der eigenen Wohnung nicht einfach, wirds im Heim fast unmöglich. Pflegekräfte sind damit meist überfordert, und erst recht ist dann die Abgrenzung zum Alltag schwierig..

Jegliche sexuellen Aktivitäten zwischen Behinderten und Pflegekräften sind ein Problem, Zärtlichkeit ist tabu, auch wenn sie stattfinden. So berichtet der Spiegel , daß in einem Berliner Heim eine "Betreuerin" einer Kollegin mit einer Anzeige wegen sexuellen Mißbrauchs drohnte, weil die Frau einer behinderten Bewohnerin bei der Selbstbefriedigung geholfen hatte.

Zwischen den Polen "Unzucht mit Abhängigen" und "sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz" ist kaum Platz für unverkrampfte Nähe. Aber immer wieder ist jemand psychisch fertig, und dann tut es einfach gut, in den Arm genommen und gestreichelt zu werden - das hilft eher als 1000 Worte, als alles distanzierte Gerede.

Im Wohnheim der Spastikerhilfe Wiesbaden (heute heißt der Trägerverein (IFB- Interessengemeinschaft für Behinderte e.V.) gab es einen Gesprächskreis, den der Heimleiter angeregt hatte. Auch da kam die ganze Bandbreite zur Sprache, und die sexuellen Probleme wurden nicht einfach unter den Teppich gekehrt, sondern ernst genommen. Einige Bewohner wollten nicht immer nur diskutieren, sondern praktische Erfahrungen sammeln: sie hatten den Wunsch, eine Prostituierte zu besuchen. "Ich werd sowieso nie eine Freundin haben, aber ich will wenigstens mal Sex!" In der Praxis zeigten sich diverse Probleme - es ging damit los, daß die Prostituierten sich nur sehr wenig Zeit nahmen; eine Viertelstunde reicht manchem Spastiker nicht mal zum Aus- und wieder Anziehen. Sie hatten immer wieder das Gefühl, für ein Maximum Geld nur ein Minimum an Leistung zu bekommen. Außerdem war ihnen das Milieu allzu zwielichtig und unheimlich.

Die Wiesbadener griffen zur Selbsthilfe, es entstand das Projekt "Körper-Kontakt-Service - SENSIS", eine Porjektleiterin wurde auf ABM-Basis eingestellt. Das bedeutet: wenn sich diese Einrichtung nach 2 Jahren trägt, kann sie auf Dauer existieren, andernfalls wird sie wieder eingestellt werden müssen. Frau Greb ist die "Einsatzleiterin" von SENSIS. Sie macht seit 14 Jahren Körperarbeit und Sexualberatung für Frauen. Ihr war von Anfang an wichtig, daß es sich hier nicht nur um einen Service für behinderte Männer handelt, sondern ebenso für behinderte Frauen. Einzugsbereich ist nicht nur Wiesbaden, sondern das gesamte Rhein-Main-Gebiet.

Die Medien griffen das Thema begierig auf: Es gab einen großen Artikel in der "taz", einen weiteren im Spiegel, und Frau Greb wurde zu "Boulevard Bio" eingeladen. In der Programmankündigung hieß es: "Zum Thema "Liebesdienste" begrüßt Alfred Biolek u.a. Gudrun Greb, die nach holländischem Vorbild erstmals in Deutschland einen sog. Kontaktservice für Behinderte gründete." Seither kommen rund 30 Briefe pro Woche und nochmal soviele Anrufe, allerdings aus dem ganzen Bundesgebiet. Es gibt auch eine Informationsbroschüre, die der IFB auf Anfrage verschickt.

Die Mitarbeiter wurden per Inserat gesucht, und gleich auf die erste Annonce hin meldeten sich 30 Kandidaten, interessanterweise meldeten sich viele Männer, und sie kamen aus allen Bereichen. Letztlich hat Sensis zur Zeit fünf Frauen (darunter eine Krankenschwester, eine Sekretärin und eine Ärztin) und zwei Männer, übrigens bei weitem nicht alle Singles.

Zuerst werden mit potentiellen Mitarbeitern lange Gespräche geführt. Dabei geht es u.a. um die Motivation der Mitarbeiter. natürlich ist eine gewisse soziale Einstellung nötig, aber es geht weder um Samariter noch um Prostitution. Das würde sie beides ablehnen. Es geht um die Fähigkeit, ein eigenes Körpergefühl zu haben und mit dem Körpergefühl anderer umzugehen. Dieser Körperkontaktservice ist im Grunde so etwas wie ein Pflegedienst - wenn auch auf einem anderen Niveau, auf einem ziemlich tabuisierten Gebiet.

Schulungen für Mitarbeiter sind Pflicht. Da wird zuerst mit einer Krankengymnastin geübt, wie Anspannungen gelöst werden können, wie mit unkontrollierten Bewegungen (z.B. von Athetotikern) umzugehen ist. Dann geht es um Körper-Selbsterfahrung, um Rollenspiele... Es ist schon vorgekommen, daß auch nach diesem Einführungskurs Mitarbeiter noch abgelehnt wurden.

Viele Anfragen kommen von Menschen, die allein leben. Aber es gibt auch Anfragen von Eltern, deren erwachsene behinderte Kinder die Woche über in Heimen sind und am Wochenende bei ihren Eltern.

Frau Greb erwartet dann aber schon, daß sich der Behinderte selbst mit ihr in Verbindung setzt.

Bevor das erste Treffen stattfindet, führt Frau Greb auch mit den behinderten Kunden intensive Beratungsgespräche. Wie sieht die Behinderung genau aus? Welche Wünsche hat er bzw. sie? Gibt es wirklich keine anderen Möglichkeiten, eine Beziehung anzuknüpfen?

Es gibt auch Beratung für Paare, die wegen einer Behinderung Probleme beim Ausleben ihrer Sexualität haben. Ob dann praktische Hilfe und Anleitung sinnvoll ist, um diese Suche abzukürzen, das sieht Frau Greb eher skeptisch. Sie meint, da könne sie durch Beratung besser helfen.

Inkontinenz bei behinderten Frauen? Das ist ihr noch nicht begegnet, aber das ist ja nicht nur ein Problem querschnittgelähmter Frauen. Für Sensis und die Mitarbeiter von SENSIS dürfte das jedenfalls kein Problem sein, meint Frau Greb. Viel entscheidender ist, daß sich eine behinderte Frau daraus keine Komplexe macht, sondern schaut, mit Katheterisieren und evtl. Unterlage benutzen, das Problem zu reduzieren und ansonsten einfach die Situation zu genießen. Die Geruchsprobleme und die Verspannungen (auch sonst wegen der Unsicherheit...) könne man z.B. durch ätherische Öle oder duftende Massageöle auffangen. Andererseits könnte die Inkontinenz bzw. das Gefühl, die Inkontinenz stehe der Sexualität im Weg, auch Schutzfunktion haben, um unbewußt Sex abzuwehren.

Was ist mit einer behinderten Frau, die nach einem Unfall einfach probieren will, wie Sex geht, wie sich das anfühlt? Das kommt auf den Mitarbeiter an. Im Gegensatz zu Prostitution, aber auch im Gegensatz zu einem ähnlichen holländischen Projekt ist bei SENSIS der Beischlaf nicht obligatorisch - die konkrete Ausgestaltung ist Sache beider Beteiligten. Erwartet wird letztlich von beiden Seiten die Offenheit, sich auf Unbekanntes einzulassen...

Frau Greb bedauert die geringe Nachfrage von Frauen, denn Frauen haben Sex genauso nötig wie Männer. Andererseits haben behinderte Frauen oft begründete Angst vor Mißbrauch und Gewalt. Interessant ist für sie, daß b'Frauen eher fragen: wie nahe kommt mir der denn? - Während b' Männer fragen: Krieg ich auch genug? Viele Männer tun sich einfach leichter damit, sich etwas Schönes geben zu lassen, zu nehmen.

Oft geht es gar nicht um Sex oder Bumsen, sondern um Berührungen, um intensive Körperkontakte, Umarmen, Festhalten - und das eben nicht bloß, weil es einen Zweck hat, sondern damit es gut tut.

Behinderte sollen selbst bestimmen, was läuft, und zwar möglichst präzise - selbst bei so einem Dienst (mit niedriger Hemmschwelle) ist das ein wichtiger Schritt.

Gerade bei schwer Körperbehinderten herrscht oft von Kindheit an ein Mangel an Berührungen, an Körperkontakt und Nähe, und das führt zu seelischen Deformationen. Intime Kontakte, Partnerschaft - diese Lebensbereiche liegen für viele brach. Für viele sind Nähe, Intimität und sexuelle Befriedigung keine Fremdworte, aber sie finden nicht statt, und realistisch müssen alle Beteiligten zugeben: die Chancen stehen schlecht, solche Wünsche bald zu realisieren.

Frau Greb unterstützt ihre Kunden, eine Finanzierung durch Krankenkassen zu erreichen, arbeitet mit Ärzten zusammen. Eine dreiviertel Stunde kostet bei Sensis 130,- DM, das mag für die Kunden viel Geld sein, für manche ist das mehr als die Hälfte des monatlich verfügbaren Einkommens (z.B. in Werkstätten Beschäftigte).

Emotionen, Gefühle, körperliche Nähe, Sex - auf der einen Seite gilt das heute als Selbstverständlichkeit, Tabus sind weitgehend abgebaut. Man redet privat miteinander darüber, und es wird öffentlich darüber diskutiert. Wenn wir heraus wollen aus der elenden Tabuisierung, dann muß es für behinderte Menschen genauso viele Spielarten geben wie für nichtbehinderte - und dazu gehören auch die sexuellen Dienstleistungen. Wo es keinen Partner gibt, sind Freunde umso wichtiger, die helfen - und sei es, daß so ein Dienst wie Sensis entsteht.

Ich tue mich schwer, diesen Dienst zu benennen: mit Liebe hat das nichts zu tun, es ist eine professionelle Dienstleistung. Ich bezahle für eine bestimmte Zeit, möchte sexuelle Befriedigung oder einfach körperliche Entspannung. Ich muß mir dabei bewußt sein: ich kaufe eine Dienstleistung, keine Emotionen.

Wenn man allerdings alle Illusion beiseite schiebt, Verklärung wegläßt - es gibt Menschen, denen es besser geht, wenn sie sexuelle Entspannung bekommen. Mit Liebe hat das nichts zu tun, mit Zärtlichkeit sollte es zu tun haben.

Petra Rieth (in: Paraplegiker, Heft 2/96)


Haben Behinderte Sex?

Diese Frage kann einen Nichtbehinderten in Verlegenheit bringen. Für Irritation sorgt nicht allein die Unkenntnis über die Lebensbedingungen von Behinderten, sondern die Vorstellung von Körpern, die nach den gängigen Schönheitsidealen alles andere als erotisch gelten. Sex findet zwischen Menschen mit strammen Brüsten, knackigem Po, breiten, muskulösen Schultern und Waschbrettbauch statt. Ein Buckel, unkoordinierte Motorik oder deformierte Gliedmassen liegen soweit außerhalb der ästhetischen Normen, dass sich jede Verbindung mit Erotik verbietet. Natürlich haben Behinderte Sex. Warum auch nicht, denn eine körperliche oder geistige Behinderung bedeutet schließlich nicht, dass generelle menschliche Bedürfnisse nicht mehr vorhanden sind. Sexualität begrenzt sich genauer betrachtet nicht nur auf den genitalen Bereich, sondern muss weiträumig gesehen werden.